Grade hatten Sie noch Richtung Stadt geschaut über den Dächern die Umrisse von Menschen dort oben in der Dämmerung eher erahnt, während Johanna den Sorgen des Direktors lauschte und sie erwiderte: „Euer Sohn, hat sicherlich nur das beste für die Kinder gewollt, da solltet ihr ihm nicht übel nehmen das er bereit ist dafür Gefahren einzugehen. Nur hätte er vielleicht nicht alleine versuchen sollen.“
In jenem Moment als Johanna endete fiel die Salve, sie erkannte gleich das es sich um mehr als 2 oder 3 Musketen gehandelt haben musste, als Tochter einen Eisenländer Haupmanns hatte sie häufig genug bei den Übungen der Truppen ihres Vaters zu geschaut. Sie ahnte das irgendetwas schief gegangen sein musste, wenn die Schüsse wirklich dem Sohn des Direktors und seinem Helfer galten. „Wenn ihr damit einverstanden seit, werde ich gehen und sehn was ich herausfinden kann.“
Johanna löste bereits die Kittelschürze die sie zum Schutz über ihren für sie typischen Hosenrock und die Bluse trug, ebenso wie den Knoten der ihr nun als hüftlanger Zopf über den Rücken fiel.
Da sah sie ein offensichtlich Reiterloses Pferd durch die Stadttore Richtung Zirkus kommen, als es näher kam erkannte sie den stolzen Hengst des Crescenten. „Sollte die Schüsse wirklich eurem Sohn gegolten haben, wird den Männern da oben das Pferd was gerade auf uns zusteuert nicht entgangen sein und das bedeutet Ärger vermute ich, ihr solltet den Zirkus in Alarmbereitschaft versetzten, Herr Direktor.“
Als der Hengst zum Stillstand kam bemerkte sie das doch jemand auf dem Hengst geritten war und rannte dieser entgegen, griff ihr unter die Arme und setzte sie auf den Stuhl der vor dem Zelt der Kinder stand. Als Johanna das Päckchen in den Händen der Person sah, rief sie dem Direktor noch und ihr solltet eure Heilkundige schicken, wie es scheint ist es eurem Sohn teilweise geglückt.
Dann schenkte sie der Person vor sich ihre Aufmerksamkeit, auf montaingisch fragte sie diese: „Könnt ihr mir sagen was passiert ist?“