Autor Thema: [Forenspiel]Eine Heile Welt?! Kapitel II  (Gelesen 55147 mal)

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Offline Slobo

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[Forenspiel]Eine Heile Welt?! Kapitel II
« am: 7.08.2008 | 20:06 »
Sonnenaufgang auf der Cecillia:
Die ganze Nacht hatte der Sturm getobt, hatte das Schiff auf einen Wellenberg gehoben, nur um es wieder in die Tiefe stürzen zu lassen. Einen weiteren Angriff der Sierenen hatte es nicht gegeben. Und das war auch gut so, denn jeder an Bord des Schiffes war beschäftigt. Gegen Morgen flaute der Sturm dann endlich ab. Die aufgehende Sonne zeigte die Schäden, die das Schiff erlitten hatte.
Die Cecillia hatte sehr viel Wasser aufgenommen. Mit Schlagseite lag sie tief im Wasser. Die Lenzpummpen verlangsamten das sinken des Schiffes. Doch es war klar, daß die Cecillia gegen Mittag den Kampf gegen das Meer verlieren würde. Das Beiboot war vom Sturm zerschlagen worden. Der Kapitän und seine Offiziere standen beisammen und beratschlagten, was zu tun wäre.
Der Kapitän hatte die wenigen intakte Segel setzten lassen, damit das Schiff nicht auf der Stelle dümpelte. Außerdem hatte er den Befehl gegeben, klar Schiff zu machen. Aber das waren nur Maßnahmen, um die Manschaft beschäftigt zu halten.

Dann, plötzlich ertönte der Ruf: "Land! Steuerbord voraus!" Der Matrose im ausguck deutete nach rechts vorne.
Sofort war der Kapitän an der Reling. Er den Bootsjungen sein Fernglas zu holen! Einen Momentlang schaute er durch das Glas. Dann kam der Befehl: "Rudergänger! Viertel Drehung nach Steuerbord!"

Nur langsam kämpfte sich das angeschlagene Schiff durch die See. Es gab immer noch etwas Dühnung, aber gegen die Brecher der Nacht war das harmlos. Bald schon, war die Insel mit blosem Auge zu sehen.
« Letzte Änderung: 23.10.2009 | 08:01 von Moellchen »
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Offline Rénard

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #1 am: 31.08.2008 | 15:48 »
Die Marquise trat aus der Kajüte des Kapitäns, während sie sich die Schürze abnahm. Rénard war, bei aller Anspannung die in ihr war, sehr müde. Was sie hatte tun können, hatte sie getan, mehr war ihr nicht möglich. Der Wind in ihren Haaren, in ihrem Gesicht, ließ sie für einen Moment all die Mühsal vergessen. Sie ging zur Reeling, blickte hinaus aufs Meer, sah und sah doch nicht. Ihre linke Hand ruhte auf dem Medaillon, während sie ein Dankgebet zu Theus sprach.

Ihre Atem ging ruhig und der salzhaltige Wind tat ein übiges dazu, dass sie die Strapazen abfallen lassen konnte. "Theus, hilf... Jerôme Du fehlst mir so sehr." Die Worte hatte sie leise gesprochen. Rénard hielt inne. Jerôme wart tot, er starb durch die Hand eines Inquisitors. Sehr genau erinnerte sie sich daran und an den Schmerz. Ihr Blick ging über das Deck. Oceanne? Vindal? Jean? Sie kannte jeden Namen. Ihr wurde leicht schwindelig und sie tapste zur Reeling, tief Luft holend. Sie war in der Luft 'hängen geblieben' jedenfalls war das, das letzte an das sie sich erinnern konnte und jetzt war sie. Ja wo war sie? Auf einem Schiff, auf dem Schiff, das sie bereits verlassen hatte und behandelt hatte sie die Verletzten nach dem Kampf mit den Sirenen. "Theus hilf!" Nervös, mit zittrigen Fingern holte sie das Fläschen mit dem Riechsalz hervor und nahm einen tiefen Zug, damit die Schwärze vor ihren Augen endlich wich.
« Letzte Änderung: 31.08.2008 | 18:03 von Rénard »

Juhanito

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #2 am: 8.09.2008 | 21:32 »
Jean blickte verwirrt und sah das Ufer auf sich zukommen.

"Was zum?"

Die Schmerzen waren weg und er war gänzlich unverwundet.

"Bei Theus, was ist denn hier passiert?"

Offline Blizzard

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #3 am: 9.09.2008 | 19:01 »
Vindal stand etwas in Gedanken versunken an der Treppe die an Deck führte. Er war leicht verwirrt.Was in Grumfathers Namen ist denn passiert? War er nicht gerade eben noch in einer kleinen Kapelle gewesen? Wo waren die anderen? Was war passiert? Dann vernahm er den Ruf des Matrosen auf dem Krähennest. Dieser riss ihn aus seiner Trance und er ging nach oben.

An Deck erspähte Vindal Jean und kurz darauf auch Renard. Mit einem Nicken begrüsste er die beiden, und fügte zynisch hinzu: "lange nicht gesehen, was?"
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Offline Rénard

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #4 am: 9.09.2008 | 19:50 »
Der beissende Geruch ließ sie dort bleiben wo sie war und dass sie sich festhielt tat einÜbriges dabei. "Mon Theus, Jean, Du weißt es auch? Vindal? Es ist keine Traum, nes pas? Wir waren gefangen in die Zeit... und nun beginnt alles von vorne... Mon Dieur!" Ihr war nicht wohl abei, alles nochmals durchleben zu müssen. 'War das alles nur so schrecklich? Oder gab es etwas, dass all dies lindern würde?' "Jerôme!!!" Entfuhr es ihr.

Juhanito

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #5 am: 10.09.2008 | 20:13 »
"Tja, da hat wohl jemand mit der Zeit gespielt und wir haben eine zweite Chance um deinen Bruder zu Retten, die Folter und den Tod des Generals zu verhindern und dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen."

Jean sah in die Tasche ob er die defekte Uhr und das Schreiben der Inquisition noch hatte.

Offline Slobo

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #6 am: 10.09.2008 | 21:48 »
Jean:Die Uhr war noch an Ort und Stelle. Das Schreiben jedoch war weg.
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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #7 am: 10.09.2008 | 23:06 »
Vindal sah ebenfalls nach, ob seine Nadel noch da war.

Während er nach der Nadel suchte fragte er leise nebenbei:" Sind eigentlich alle von der Besatzung des Schiffes, die auf der Insel waren, wieder da- oder nur Wir Drei?"

Etwas leise aber dafür zynisch grummelte Vindal in seinen Bart hinein. " Da tut man Alles, um von dieser Grumfather-verlassenen Insel wieder runterzukommen-und was passiert? Man kommt wieder drauf. Na Vielen Dank dafür-Wer oder Was auch immer dafür verantwortlich sein mag."
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Offline Slobo

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #8 am: 10.09.2008 | 23:18 »
Vindal:Auch Vindals Nadel war noch vorhanden. Ob alle Besatzungsmitglieder an Bord waren konnte er allerdings nicht sagen. Dafür hätte er auch unter Deck nachschauen müßen.
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Offline Rénard

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #9 am: 12.09.2008 | 19:54 »
Gedankenverloren holte sie die Münze hervor. "Gespielt mit die Tempus... oui... Jerôme..." Ihre Augen füllten sich mit Tränen. "Jean... Jean wir müssen Jerôme retten noch einmal ihn sterben oder tot zu se'en würd isch nischt verwinden." Flehen lag in ihrem Blick. "Die General..."

[sag falls die Münze nicht da sein sollte]

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #10 am: 12.09.2008 | 22:14 »
Vindal kramte seine Nadel hervor und sah sie kurz an. Mehrere Gedanken schwirrten ihm dabei gleichzeitig durch den Kopf und er verstaute sie wieder.

Dann schlüpfte er mal wieder in die Rolle des Vendel und reichte Renard auf eine für ihn leicht übertrieben Weise ein Taschentuch.
"Hier.Bitte.Nehmt das. Möge es wenigstens ein klein wenig euren Kummer trösten."

Während er Renard das Taschentuch reichte sah er sie und Jean nachdenklich an. "Bevor wir wieder an Land gehen sollten wir uns vielleicht erst noch einmal kurz schliessen und beratschlagen, wie wir dieses Mal vorgehen wollen." Vindal begann auf einem Grashalm zu kauen. "Was ist Euch denn widerfahren Jean während Renard und ich Trauzeuge gespielt haben? Und was war in dem Kerker?"
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Offline Rénard

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #11 am: 13.09.2008 | 09:33 »
"Merci." Die Marquise nahm das Taschentuch an, wischte ihre Tränen fort und schnäuzte hinein. "Oui, wir sollten uns besprechen... austauschen was wir wissen. Der General wird in die Taverne sein... Jerôme in die 'and von die Inquisition. Ge'en wir in eine Quartier oder bleiben wir bei die Reeling ?"

Juhanito

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #12 am: 15.09.2008 | 23:38 »
"Ja, dieses mal werden wir anders agieren und ein wenig klüger sein. Außerdem können wir den General retten und noch so viel anderes verhindern, was nicht gut gelaufen ist."

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #13 am: 17.09.2008 | 23:30 »
"Meinetwegen können wir auch hier draussen bleiben, um uns neu zu organisieren. Hier sind wir vermutlich ungestörter als unter Deck." Vindal warf kurz einen Blick über das Deck.
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Juhanito

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #14 am: 19.09.2008 | 20:38 »
"Ja, hier oben würden wir sehen, wenn uns einer belauschen will und das Schiff macht ordentliche Geräusche."

Offline Rénard

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #15 am: 20.09.2008 | 16:22 »
"Bon, dann bleiben wir 'ier." Rénard war innerlich aufgewühlt. 'Hatte sie wirklich eine Chance ihren Bruder zu retten? Theus Gnade mochte unendlich...ja, sie sprüte ihren Bruder.

Offline Blizzard

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #16 am: 22.09.2008 | 14:37 »
"Nun, dann wollen wir mal!"
Aufbruchsstimmung lag in Vindals Worten.

"Ich denke, dass wir das grosse Problem haben, dass wir insgesamt einfach schneller sein müssen als der Herr der Insel. Das wird schon schwer genug, weil er offensichtlich die Zeit manipulieren kann. Zumindest schien es mir so in der kleinen Kapelle der Fall gewesen zu sein. Und gegen so etwas ist man als 'gewöhnlicher' Mensch..."
Vindal führte den Satz nicht zu Ende.

"Ich denke, wir sollten zunächst noch ein paar Erkundigungen einholen. Z.B. wissen wir über die Braut recht wenig" gab Vindal nachdenklich zu. "Und vielleicht sollte sich mal jemand diesem Typen, der angeblich mit dem Glamour Forschungen anstellt, unterhalten."

Vindal wandte sich an Jean. "Was ist Euch denn in dem Kerker widerfahren, während Rénard und ich Trauzeuge gespielt haben?"
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Juhanito

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #17 am: 22.09.2008 | 20:24 »
Der Herr der Insel hat den überlebenden Inquisitor und den Montainger mit dem schlechten Modegeschmack auf das Übelste gefoltert, ich brauche also eine Kaltgeschmiedete Waffe um den Drecksack die Luft raus zu lassen und wir müssen uns überlegen, wie wir die Inquisition mit dem Herren der Insel ablenken um Renards Bruder lebend aus dem Turm zu bekommen.

Offline Rénard

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #18 am: 23.09.2008 | 17:47 »
"Oui..." Es kam etwas tonlos, mit stark belegter Stimme. Noch einmal würde sie nicht das nochmal durchleben wollen. "Kalte Eisen... bon wir brauchen also eine Waffen'ändler oder eine Waffenschmied. 'at die Inquisition nicht auch 'eilige Waffen?" Ihr fröstelte. "Was wenn die 'err von die Insel mit bekommt, von was wir tun? Er dan anders reagiert?" Die Marquise fühlte sich nieder geschlagen und gleich im nächsten Moment hätte sie haushoch jubeln können, ihre Gefühlen gingen schneller auf und ab wie ein Schlitten einen Berg runter fuhr und wieder hinaufgetragen wurde.

Offline Slobo

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #19 am: 24.09.2008 | 21:46 »
Didier:Didier war auf einer Reise. Und das Ziel seiner Reise war die Vergangenheit. Vielmehr war es eine Suche. Und sie gestaltete sich gar nicht so einfach.

Als er erfahren hatte, daß Charles Broulard nicht sein leiblicher Vater war, war ihn im der Wunsch aufgekommen, herauszufinden, wer seine Familie war. Er wollte wissen, ob er vielleicht noch Verwandte hatte.

Leider hatte er nur sehr wenig Spuren. Eine davon war der Name des Schiffs, auf dem er mit seiner Mutter damals gereist war. Amélie war der Name des Schiffes gewesen. Ihr Heimathafen war Buché.

Und so hatte er sich nach Buché aufgemacht, um das letzte Ziel der Armélie in Erfahrung zu bringen.
Und es hatte sich gelohnt. Wo Worte nicht halfen, hatten klingende Münzen ihm einen Weg gebahnt. Die Armélie war damals auf dem Weg nach Porta Serafina in Vodacce gewesen.

Kurzentschlossen hatte Didier das nächste Schiff nach Vodacce bestiegen. Als sie in San Cristobal neue Voräte an Bord nahmen, war ein weiterer Pasagier zugestiegen. Allerdings schien er nicht viel Sinn für geselschaft zu haben. Er war auf dem Rest der Reise kaum zu sehen.

Kurz vor erreichen von Vodacce bereute Didier seine Wahl des Schiffes.

Ein Sturm war aufgekommen und hatte die Jacht zum Spielball der Elemente werden lassen. Wie durch ein Wunder war das Schiff nicht gesunken. Und irgend wie hatten sie es auch noch geschafft den Hafen einer kleinen Stadt auf einer Insel anzulaufen.

Wie es schien, war das Schiff nicht das einige gewesen, das vom Sturm getroffen wurde. An einer flachen Stelle der Hafeneinfahrt ragte das Achterdeck einer Galeone aus dem Wasser. Das Meer war hier so klar, das man fast bis zum Grund sehen konnte. Und so konnte Didier erkennen, das die Galeone noch nicht lange auf Grund lag. Langsam kroch die Jacht auf die Hafenmole zu.

Im Hafen herrschte bereits reges Treiben. Boote wurde ent- und beladen. Menschen priesen ihre Waren an. Häuser wurden geschmückt. Es schien, als würde es in dieser Stadt ein Fest geben.

Inzwischen war in der Hafeneinfahrt ein weiteres Schiff aufgetaucht. Auch dieses war vom Sturm arg mitgenommen. Nur langsam bewegte es sich auf den Hafen zu.
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Rothin

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #20 am: 24.09.2008 | 22:33 »
Gedankenversunken beobachtete Didier das rege Treiben im Hafen.
In ihm herrschte ein Chaos verschiedenster Gefühle. Seit er Charles verlassen hatte, hatte er vieles erlebt, doch noch nie in seinem Leben war er sich so klein, einsam und alleine vorgekommen wie zu diesem Zeitpunkt, und der Anblick der vielen unbekannten Menschen in dieser fremden Stadt verstärkte dieses Gefühl nur noch.
Das nächste, was einer Familie gleich kam, das er je hatte war die Besatzung der Aurore, allen voran Charles, den all diese Jahre für seinen Vater gehalten hatte und der ihn aufgezogen hatte wie seinen eigenen Sohn. Und diese befanden sich hunderte von Seemeilen entfernt.
„Irgendwann treffen wir uns wieder Charles!“ sagte er leise, in Gedanken bei seinem "Vater", dann zog er seinen Mantel enger um sich, setzte seinen Hut auf,  schluterte seinen Seesack und machte sich mit einem letzten Blick auf die im Hafen liegenden Schiffe auf den Weg durch die Marktstände in die kleine Stadt um sich eine Bleibe für die Nacht zu suchen und dann sein weiteres Vorgehen zu planen.

Offline Slobo

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #21 am: 24.09.2008 | 22:39 »
Didier:Die Menschen um Didier herum waren fröhlich und ausgelassen. Einige standenbeisammen, andere hasteten mit ihren Einkäufen an ihm vorbei. Der Sonnenschein des Tages lies kaum vermuten, das in der Nacht ein schwerer Sturm getobt hatte.

Eine junge Frau mit einem Korb bewegte sich auf Didier zu. Sie trug das schlichte Gewand einer Dinerin. "Ihr seid hier Fremd, oder? Seid ihr heute mit dem Schiff gekommen?" sprach sie Didier an.
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Rothin

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #22 am: 24.09.2008 | 22:47 »
Mit einem leicht verlegenen grinsen aus den Lippen sah Didier die junge Frau an,
"oh ja, das bin ich wohl, ist dies denn so offensichtlich? aber sagt, könntet Ihr mir vielleicht eine Taverne oder ein Gasthaus empfehlen, in dem ich die Nacht verbringen kann? Und was gibt es denn zu Feiern oder sind die bewohner dieser Stadt immer ein so fröhliches und ausgelassenes Volk?" sprudelte es aus ihm heraus und vor Nervosität überschlug sich seine stimme fast...

Offline Slobo

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #23 am: 24.09.2008 | 22:53 »
Die junge Frau schenkte ihm ein Lächeln. "Ich kann euch nur die Krone empfehlen. Das Wirtshaus ist sauber und das Essen dort ist gut. Und ihr müßt wahrlich fremd sein, wenn ihr nicht wist, was hier gefeiert wird. Unsere Herrin heiratet heute ihren Vormund. Die beiden sind ein wahrlich schönes Paar."
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Rothin

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Re: Eine Heile Welt?! Kapitel II
« Antwort #24 am: 24.09.2008 | 23:00 »
Mit einen Lächel auf den Lippen und Worten des Dankes machte sich Didier auf den Weg zum Gasthaus "Die Krone" um sich dort ein Zimmer für die Nacht zu nehmen.
Er freute sich schon auf ein Bad und ein warmes Essen und vielleicht das eine oder andere Glas Wein...
Der Tag schien ja doch noch ganz gut zu werden, ein Hochzeit bedeutet ein Fest, bedeutet viele fröhliche Menschen und gute Laune...vielleicht würde ihn das ein wenig von seinem Heimweh nach seinen Freunden und seiner Sehnsuch nach dem Leben an Bord der "Aurore" ablenken.